Sol y Café

Art der Organisation
Kooperativen-Dachverband
Ort:
Amerika, Peru, Jaen
Mitglieder:
1.020
Homepage:
www.solcafe.com.pe
GEPA Partner seit:
2012
GEPA-Code:
524
Sol y Café Sol y Café

Über den Partner

Der Kooperativen-Dachverband „Sol y Café“ entstand aus einem Projekt der Caritas, die sich in der Diözese Jaen sehr stark für die Förderung von Kleinbauern engagiert hat. Offiziell gegründet wurde der Kooperativen-Dachverband im Jahr 2008. Zu Beginn haben sie ihren Kaffee über den GEPA-Partner NorAndino (früher CEPICAFÉ) exportiert. Inzwischen verkaufen sie ihren hochwertigen Bio-Kaffee längst mit verschiedenen Zertifikaten in alle Welt. Zu Sol y Café gehören inzwischen 45 Kooperativen, deren Produkte die Organisation vermarktet. Die Mitglieder müssen sich verpflichten, mindestens 51 Prozent ihres Kaffees über den Kooperativen-Dachverband zu vermarkten. Neue Mitglieder werden auf Empfehlung der bestehenden Mitglieder in den Gemeinden aufgenommen.

Die Produzentinnen und Produzenten

Die Kaffee-Produzenten von Sol y Café leben in den beiden Regionen Jaén und San Ignacio im Bundesstaat Cajamarca. Sie sind ursprünglich aus der anderen Bergregion eingewandert. Die Mitglieder von Sol y Café sind Eigentümer des Landes und bauen im Schnitt auf 2,5 Hektar Land Kaffee an. Außerdem pflanzen die Bäuerinnen und Bauern noch u.a. Yucca, Bohnen, Zuckerrohr, Bananen, Früchte und Mais für ihren eigenen Bedarf an. Sol y Café hat sie dabei unterstützt, dass sie zusätzlich Bienenvölker halten, Fischerei betreiben, Handwerksprodukte herstellen und Bio-Gemüse auf dem lokalen Markt verkaufen.

Zur Geschichte

 

2016

Besuch von Javier Domínguez Arbildo, Exportmanager und Gerardo Alarcon Cubas, Geschäftsführer, beide von Sol y Café

 

2015

Besuch von Javier Domínguez Arbildo, Exportmanager von Sol y Café

 

2014

Besuch von Kleber Cruz Garcia, GEPA Produktmanagement Kaffee

Produkte: Kaffee

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Ökologie

Ökologie

In den Kaffeegärten wurden viele Schattenbäume gepflanzt, die Teil eines Aufforstungsprogrammes sind. Zusammen mit den Behörden der Distriktstadt La Coipa führt der GEPA-Handelspartner Sol y Café ein engagiertes Aufforstungsprogramm durch.

Fairer Preis

Fairer Preis

Die GEPA bezahlt im Durchschnitt mehr als die von Fairtrade International (FLO) festgesetzte Preisregelung pro 100 amerikanische Pfund. Dazu kommen die Fair-Trade-Prämie, die Bio-Prämie sowie ein GEPA-eigener Qualitätszuschlag. So profitieren die Partner von steigenden Preisen, sind aber nach unten abgesichert.

Qualität

Qualität

Sol y Café bietet hochwertige Bio-Cafés an, die auf einer Höhe von 900 bis 1.500 Metern wachsen. Sie bieten Bio-Arabica-Kaffees an, u.a. Bourbon, Typica, Caturra Catuai, Pacche und Mondonovo. Seit vielen Jahren nimmt Sol y Café erfolgreich am nationalen Wettbewerb für die beste Kaffeequalität teil.

GEPA - The Fair Trade Company
Bio

Bio

Von den Produzenten haben 85 Prozent ein Bio-Zertifikat. Die GEPA bezieht ausschließlich Bio-Kaffee von Sol y Café, um dies zu unterstützen. Sol y Café hat den Produzenten dabei geholfen, für den Bio-Anbau Wurmkulturen zur Humusproduktion anzulegen. 

Aufbau

Aufbau

Baumschulen mussten aufgebaut werden, um neue Kaffeepflanzen auszusetzen. So wird die Qualität des Bio-Kaffees gesichert und die Erträge bleiben erhalten.

Zugang zum Markt

Zugang zum Markt

Die Zusammenarbeit zwischen Sol y Café, dem GEPA-Partnern NorAndino (früher: CEPICAFÉ) und der GEPA ermöglichte dem Kaffee-Dachverband den Zugang zum Weltmarkt.