Update: Spenden für ATPI und TPI

Spendenaufruf verlängert: Unsere Partner ATPI auf den Philippinen und TPI in Indien wurden Ende 2025 von schweren Klimakatastrophen getroffen. Danke allen, die gespendet haben – damit konntet ihr vor Ort bereits viel bewirken! Doch nach wie vor kämpfen die beiden Organisationen mit den Folgen.

Gruppenfoto von Mitgliedern, jede Person trägt eine gefüllte Plastiktüte in der Hand. Sie stehen vor einem noch leeren Lastwagen.
Soforthilfe bei ATPI auf den Philippinen nach dem Taifun „Tino”, November 2025: Mitglieder packten Care-Pakete und verteilten sie an Betroffene in der Region.

Klimakrise hat GEPA-Partner schwer getroffen

Zwei unserer Partner hatten Ende letzten Jahres mit den Folgen schwerer Klimakatastrophen zu kämpfen:  

  • Bei ATPI auf den Philippinen hat Taifun „Tino“ Anfang November die Region Visayas auf den Philippinen und damit auch unseren Partner für Mascobado-Zucker schwer getroffen. Die Insel Cebu wurde dabei stark verwüstet, die Mitglieder von ATPI berichten über große Schäden an Zuckerrohr- und Bananen-Ernten.
  • Bei unserem Tee-Partner Tea Promoters India in Darjeeling haben heftige Regenfälle Sturzfluten und Erdrutsche verursacht, sodass Teegärten und große Teile der Region verwüstet wurden.  

17.200 Euro: Deine Spende wirkt!

Wir haben euch damals um Spenden gebeten, um die Partner zusätzlich zum Fairen Handel zu unterstützen. DANKE an alle, die mitgemacht haben! Auf diesem Weg sind 17.200 Euro zusammengekommen! – Was unsere Partner mit dem Geld bereits wieder auf die Beine stellen konnten, zeigen wir euch weiter unten auf dieser Seite.

Dennoch: Die Lage ist weiterhin ernst

Die Realität ist aber auch: Sie kämpfen nach wie vor mit den Folgen wie zerstörten Häusern, Straßen und Brücken, Ernteausfällen – und der Trauer um Angehörige. Die Lage ist ernst, daher haben wir den ursprünglichen Aufruf gemeinsam mit unserem Gesellschafter Misereor verlängert: Alle Spenden, die bis Ende Juni 2026 eingehen, kommen ausschließlich unseren Handelspartnern ATPI auf den Philippinen und TPI in Indien zugute. 


Schaffen wir 25.000 Euro? Jetzt für unsere Partner spenden!

Jetzt spenden und unsere Partner ATPI und TPI weiter bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels unterstützen:

Misereor-Spendenkonto
GEPA-Handelspartner in der Klimakrise
DE75 3706 0193 0000 1010 10
Verwendungszweck: W31195

Herzlichen Dank!

Update: Die Situation bei Tea Promoters India

Hier siehst du, wie TPI unermüdlich an der Verbesserung der Lage vor Ort arbeitet: 

Die finanzielle Unterstützung hat einen enormen Unterschied gemacht. Mit den bereitgestellten Mitteln haben wir den langwierigen Prozess begonnen, den Zugang zu Straßen wiederherzustellen, zentrale Infrastruktur neu aufzubauen und betroffene Familien zu unterstützen. Die vollständige Wiederherstellung wird noch viele Monate in Anspruch nehmen – möglicherweise sogar bis zum Ende dieses Jahres.

Ashwini Sashidhar, Geschäftsführerin von TPI

Wiederaufbau von Straßen und Wegen

Nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen Ende 2025 wurden die vollständig zerstörten Zufahrtswege zu den Teeplantagen von TPI freigeräumt, eingeebnet und verstärkt, um die Erreichbarkeit für Arbeiter*innen, Fahrzeuge und Notdienste wiederherzustellen. Dabei kamen Bagger zum Einsatz, außerdem wurden besonders gefährdete Stellen mit Beton­durchlässen und Stützmauern gesichert; die Reparatur der inneren Wege ist teilweise noch im Gange. 

Trinkwasser und Unterkünfte

Parallel dazu wurde die durch die Fluten zerstörte Trinkwasserversorgung in den Teegärten Seeyok und Selimbong erneuert. Hochwertige PVC‑Leitungen wurden neu verlegt, um die Dörfer dauerhaft wieder mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. 

Betroffene Familien, deren Häuser zerstört oder unbewohnbar wurden, erhielten Notunterkünfte, grundlegende Hilfsgüter und wurden aus gefährdeten Flussnähen in höher gelegene Bereiche der Teeplantage umgesiedelt. Der Wiederaufbau der Wohnhäuser erfolgt in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden. 

Blick in ein Zimmer mit von Schlamm bedecktem Fußboden. Jemand steht barfuß im Schlamm.
Oktober 2025: So sah es in vielen Häusern in der Region Darjeeling nach der Katastrophe aus. Betroffene Familien erhielten Notunterkünfte, inzwischen läuft der Wiederaufbau.

Das Gelände langfristig stabilisieren

Zur langfristigen Sicherung des Geländes wurden zusätzlich umfassende Maßnahmen zur Bodenstabilisierung umgesetzt. Dazu zählen

  • Bambuspflanzungen zur Hangbefestigung, 
  • Steinterrassen und Entwässerungskanäle zur kontrollierten Wasserführung,
  • niedrige Stützmauern zur Sicherung instabiler Böschungen 
  • sowie temporäre PVC‑Abdeckungen und mit Erde gefüllte Zementsäcke zur Stabilisierung besonders geschädigter Bereiche. 

Diese Maßnahmen sollen weitere Erosion und Erdrutsche verhindern, die Teeplantagen schützen und die Sicherheit der angrenzenden Siedlungen dauerhaft verbessern. 

Schaffen wir 25.000 Euro? Jetzt für unsere Partner spenden!

Jetzt spenden und unsere Partner ATPI und TPI weiter bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels unterstützen:

Misereor-Spendenkonto
GEPA-Handelspartner in der Klimakrise
DE75 3706 0193 0000 1010 10
Verwendungszweck: W31195

Herzlichen Dank!

Unser herzlicher Dank gilt der GEPA, Misereor und den Kund*innen für ihr anhaltendes Engagement und ihre Unterstützung zugunsten der Produzent*innen auf Negros.

Ella Joan M. Macatangay, Präsidentin von ATPI

Update: Die Lage bei ATPI auf den Philippinen

Nach den Verwüstungen durch den Taifun „Tino” im November 2025 hat ATPI folgende zentrale Maßnahmen umgesetzt bzw. gestartet:

  • Soforthilfe: Verteilung von Lebensmittel‑ und Hygienepaketen an stark betroffene Zuckerrohr‑ und Kochbananen‑Bäuer*innen, Arbeiter*innen und Mitarbeitende.
  • Wiederaufbau von Wohnraum: Bau bzw. Reparatur von Häusern für besonders betroffene Familien, inklusive Bereitstellung von Baumaterialien und Begleitung der Umsetzung.
  • Unterstützung der Landwirtschaft:  
    • Wiederaufbau von Zuckerrohr- und Kochbananen- („Balangon”)‑Farmen durch Bodenanalysen und gezielte Düngung (z. B. Hühnermist, Schlammpresse, Mikro-Organismen).
    • Bereitstellung von landwirtschaftlichen Werkzeugen und Geräten.
    • Reparatur wichtiger Infrastruktur wie Brunnen zur Bewässerung.
  • Einkommenssicherung: Einsatz und Bezahlung von Feldarbeiter*innen für den Wiederaufbau, um Einkommen während der Erholungsphase zu sichern.
  • Stärkung der Widerstandsfähigkeit: Maßnahmen zur Verbesserung der Bodenqualität und Stabilisierung der Pflanzen, um besser auf zukünftige Extremwetterereignisse vorbereitet zu sein.

Insgesamt lag der Fokus darauf, akute Not zu lindern, Existenzen zu sichern und die landwirtschaftliche Produktion schnellstmöglich wiederherzustellen.

Die Folgen des Taifuns sind immer noch sichtbar und der Wieder-Aufbau wird noch Zeit und Arbeit brauchen. Deshalb ist ATPI nach wie vor auf Spenden angewiesen, um z.B. weitere Häuser von betroffenen Familien instand zu setzen.  

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Mit Säcken beladener und oben offener Laster auf einem Feld. Obendrauf fünf Personen, die nach den Säcken greifen, einer wirft einen Sack herunter.
Nach dem Taifun müssen die Böden gezielt mit neuen Nährstoffen versorgt werden. Gezielt bringen die Mitglieder von ATPI beispielsweise Hühnermist auf den Feldern aus.
Gruppenbild, jede Person hält eine Schaufel sowie eine Hacke oder ähnliches Gerät in den Händen.
Werkzeuge und Geräte, um die Landwirtschaft weiterzuführen, musste ATPI teils neu anschaffen.
Blick auf ein verwüstetes Grundstück voller Bretter, Äste. Zu sehen ist, dass das Vordach des Hauses aus Wellblech komplett verbogen ist.
Direkt nach dem Taifun, November 2025: Das Haus von Estrellita Dela Rosa ist stark beschädigt worden.
Blick von außen auf eine nicht verputzte Wand, in den Fenstern hängen schon Vorhänge.
Durch die Spendengelder konnte u. a. Estrellita Dela Rosas Haus wieder aufgebaut werden. Um noch weiteren Familien zu helfen, benötigt ATPI auch weiterhin finanzielle Unterstützung.
Personen an einem Feld stehen auf verstreuten Baumstämmen und Bambusstehlen, die größtenteils abgebrochen sind.
November 2025: Einheimische machen sich ein Bild von der Verwüstung auf der philippinischen Insel Cebu nach Taifung „Tino”.
Gruppenfoto von Mitgliedern, jede Person trägt eine gefüllte Plastiktüte in der Hand. Sie stehen vor einem noch leeren Lastwagen.
Soforthilfe bei ATPI auf den Philippinen nach dem Taifun „Tino”, November 2025: Mitglieder packten Care-Pakete und verteilten sie an Betroffene in der Region.

Klimakrise: Die Lage für unsere Partner spitzt sich zu

Da die Auswirkungen der Klimakrise immer heftiger ausfallen, spitzt sich auch die Lage für unsere Handelspartner zu. Deshalb haben wir zusätzlich zum Fairen Handel den Spendenaufruf gemeinsam mit unserem Gesellschafter Misereor ins Leben gerufen.  

Mit deiner Spende trägst du dazu bei, dass die Menschen bei unsere Partnern TPI und ATPI gezielte Hilfe bekommen. 

Schaffen wir 25.000 Euro? Jetzt für unsere Partner spenden!

Jetzt spenden und unsere Partner ATPI und TPI weiter bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels unterstützen:

Misereor-Spendenkonto
GEPA-Handelspartner in der Klimakrise
DE75 3706 0193 0000 1010 10
Verwendungszweck: W31195

Herzlichen Dank!