GEPA beim CSR-Preis 2020 ausgezeichnet

Sieger der Kategorie
„Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“

Beim CSR-Preis, der Auszeichnung der Bundesregierung für „Corporate Social Responsibility“ (CSR), sind wir in diesem Jahr in der Sonderkategorie „Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden! Verliehen wird er vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die Preisträger*innen haben Bundesminister Hubertus Heil und Staatssekretär Björn Böhning diese Woche, aufgrund der aktuellen Situation per Online-Video, verkündet.

Video zur Verkündung

Klicken Sie hier oder auf das folgende Logo des CSR-Preises, um das Video mit der Laudatio auf die GEPA anzusehen:

Die GEPA setze „seit langem Maßstäbe“

„Die GEPA setzt mit der Definition von sozialen und ökologischen Standards für die Vertragsproduzenten von Lebensmitteln, handwerklichen Erzeugnissen und Textilien bereits seit langem Maßstäbe. Das Preisträgerunternehmen zeigt eindrucksvoll, dass nachhaltige Lieferketten auch in Ländern mit überaus schwierigen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen etabliert werden können“, heißt es in der Laudatio.

Faires Wirtschaften: Eine Frage des Willens

Es ist eine Frage der Überzeugung, Menschenrechte entlang globaler Lieferketten einzuhalten.Peter Schaumberger

GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger: „Diese Auszeichnung ist eine willkommene Anerkennung und kommt gerade recht zum 50-jährigen Jubiläum des Fairen Handels und dem 45-jährigen Jubiläum der GEPA. Wir leben vor, wie faires Wirtschaften erfolgreich möglich ist. Das ist keine Frage der Größe oder der Komplexität, sondern schlicht und einfach eine Frage des guten Willens und der Überzeugung, Menschen- und Umweltrechte entlang der globalen Lieferkette einzuhalten.“

Staatssekretär kündigt Lieferkettengesetz an

Wir werden auf nationaler Ebene ein Lieferkettengesetz auf den Weg bringen.Björn Böhning

Staatssekretär Björn Böhning betonte außerdem noch einmal die Wichtigkeit eines Lieferkettengesetzes: „Nachhaltige Lieferketten schützen Menschenrechte. Verbindliche Regeln von Unternehmensverantwortung sorgen für Rechtssicherheit und für fairen Wettbewerb. Aus diesem Grund werden wir auf nationaler Ebene ein Lieferkettengesetz auf den Weg bringen. Und wir setzen das Thema auch im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ganz oben auf die Agenda.“

GEPA: Von Anfang an engagiert fürs Lieferkettengesetz

Als Mitglied des Forums Fairer Handel unterstützt die GEPA die Kampagne lieferkettengesetz.de Sie spricht sich daher für zivilrechtliche Haftung im Lieferkettengesetz aus.
Peter Schaumberger: „Wir appellieren an die Bundesregierung, mit dem neuen Lieferkettengesetz ein wirksames Instrument gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden in globalen Lieferketten zu schaffen. Ein Lieferkettengesetz ohne Haftung wäre ein zahnloser Tiger.“ Schaumberger wies auf die Gesetzeslücken im globalen Geschäftsverkehr hin: „Unternehmen können sich aus der Verantwortung stehlen. Das ist unhaltbar und sollte behoben werden.“

Das ist der CSR-Preis

Der CSR-Preis der Bundesregierung ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit dauerhaft sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich gestalten oder auf ihrem Weg dahin deutliche Fortschritte vorweisen können. Die Jury setzt sich aus Mitgliedern des Nationalen CSR-Forums zusammen, u. a. den Staatssekretären der Ministerien für Arbeit, Wirtschaft und Umwelt sowie Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Stand 09/2020

WEITERE INFORMATIONEN

Ausgezeichnet!

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