Wir fürs Klima!

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

Das tun wir: Weltweit
und in Wuppertal

Der Klimawandel ist unfair! Er trifft die am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben – darunter unsere Partner: Kleinbäuerinnen und Kleinbauern haben mit den Folgen zu kämpfen, von Hitze und Dürre bis hin zu Überflutungen und damit: Weniger Ernte und weniger Einkommen. Als Fair Handelsunternehmen können wir die zaghafte Klimapolitik der Bundesregierung daher nicht akzeptieren.

Was wir tun:

Die GEPA setzt sich aktiv für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit ein – mit unseren Partnern weltweit und auch hier bei uns in Wuppertal, hier einige Beispiele:

  • Wir unterstützen unsere Partner dabei, die Folgen des Klimawandels abzumildern
  • Über unseren Handelspartnerfonds fördern wir klimafreundliche Produktionsweisen und Bio-Anbau
  • CO2-neutral über den Atlantik: Über die Klima-Kollekte kompensieren wir den Schiffstransport unseres gesamten Kaffee-Sortiments
  • CO2-neutraler Versand mit DHL GoGreen
  • CO2-Fußabdruck: Wir haben ihn zweimal messen lassen und arbeiten stetig daran, ihn zu reduzieren.
  • Mit dem fairen Baumpflanzprojekt bei ATPI (früher ATC) auf den Philippinen setzen wir unvermeidbaren Emissionen etwas entgegen
  • Öko-Strom für unsere Zentrale in Wuppertal, u. a. aus eigenem Blockheizkraftwerk
  • Begrüntes Dach
  • Jobradprogramm für unsere Mitarbeiter/-innen


Aber letztendlich muss es einen politischen Rahmen geben: Deshalb fordern wir und unsere Partner eine wirksame und gerechte Klimapolitik!

  • Wir unterstützen ausdrücklich die Ziele von #FridaysForFuture unter dem Motto #FairTradeForFuture
  • Wir machen mit bei den globalen Klimastreiks – 2019 im Mai, September und November.

Lesen Sie im Folgenden, was hinter den einzelnen Punkten steckt:

Über den GEPA-Handelspartnerfonds konnte unser Partner WORC einen technischen Berater finanzieren. Er berät die Kooperative dazu, wie sie ihre Anbauweise dem Klimawandel anpassen können. Foto: WORC
Über den GEPA-Handelspartnerfonds konnte unser Partner WORC einen technischen Berater finanzieren. Er berät die Kooperative dazu, wie sie ihre Anbauweise dem Klimawandel anpassen können. Foto: WORC

Für unsere Partner: Wir lassen sie nicht allein

Die GEPA unterstützt ihre Partner, um die Schäden abzumildern – ganz nach dem Motto der Fairen Woche 2018 „Gemeinsam für ein gutes Klima“. Darüber hinaus ist auch die Politik gefragt: „Beweislast umdrehen: Klimasünder wie Großkonzerne müssten zur Verantwortung gezogen werden, beispielsweise durch eine CO2-Steuer“, sagt dazu GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger.

Für unsere Partner: Der GEPA-Handelspartnerfonds

Seit 2017 verfügen wir über einen unternehmenseigenen Handelspartnerfonds, mit dem wir u. a. klimafreundliche Produktionsweisen bei unseren Partnern fördern und sie bei der der Bioumstellung unterstützen. Mittlerweile setzen wir 84 Prozent unseres Lebensmittelumsatzes mit Bioprodukten um. So können unsere Partner ihre Produktion besser an den Klimawandel anpassen.

Technischer Berater bei Rooibospartner

Eines von vielen Beispielen ist die Einstellung eines technischen Beraters bei der Wupperthal Original Rooibos Cooperative (WORC) in Südafrika – unserem Partner für Rooibostee. Dieser berät die Kooperative und vermittelt den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Wissen, wie man die Bodenbeschaffenheit verbessern kann.

Ausgetrockneter Boden beim GEPA-Partner WORC in Südafrika. Die Auswirkungen des Klimawandels sind hier schon seit 2017 allgegenwärtig.  Foto: WORC
Ausgetrockneter Boden beim GEPA-Partner WORC in Südafrika. Die Auswirkungen des Klimawandels sind hier schon seit 2017 allgegenwärtig. Foto: WORC

Klimabewegung

#FairTradeForFuture

Wir solidarisieren uns mit #FridaysForFuture und unterstützen die Ziele der Klimabewegung. Unsere Haltung, was wir tun und was wir fordern.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company

CO2-neutral: Schiffstransport für Kaffee

In Kooperation mit der Klima-Kollekte berechnen und kompensieren wir den Schiffstransport unseres gesamten GEPA-Kaffee-Sortiments. Gleichzeitig fördern wir über die Klima-Kollekte gezielt Handelspartner.
Die Klima-Kollekte wird u. a. von unseren Gesellschaftern MISEREOR, Kindermissionswerk und „Brot für die Welt“ getragen.

Generell importieren wir zu 99 Prozent unsere Ware klimafreundlich per Schiff statt im Flugzeug. Mit unseren Logistik-Partnern haben wir vereinbart, dass sie auch ab Hafen den Transportmix aus Binnenschiff, Schiene und LKW so umweltfreundlich wie möglich gestalten.

Klima-Kollekte: Ofenprojekt in Tansania

Ein Beispiel wie Klimaschutz und Partnerprojekte Hand in Hand gehen, ist das Ofenprojekt bei unserem Kaffeepartner KCU in Tansania. Aktuell werden energieeffiziente Öfen getestet, die offene Feuerstellen ersetzen sollen. Das mindert Emissionen und Abholzung, da weniger Holz zum Kochen genutzt wird. Die rußärmere Zubereitung schützt außerdem die Gesundheit. Wir unterstützen das Projekt über die Klima-Kollekte.

In der Bildergalerie sehen Sie ein Foto der herkömmlichen Variante sowie der neuen Öfen:

So sehen die neuen, energieeffizienten Öfen bei KCU in Tansania aus, die momentan getestet werden.  Foto: Klima-Kollekte/Johann Thaler
So sehen die neuen, energieeffizienten Öfen bei KCU in Tansania aus, die momentan getestet werden. Foto: Klima-Kollekte/Johann Thaler
Die neuen Öfen werden aus Lehm vor Ort gefertigt. Foto: Klima-Kollekte/Johann Thaler
Die neuen Öfen werden aus Lehm vor Ort gefertigt. Foto: Klima-Kollekte/Johann Thaler
Die neuen Öfen werden aus Lehm vor Ort gefertigt. Foto: Klima-Kollekte/Johann Thaler
Die neuen Öfen werden aus Lehm vor Ort gefertigt. Foto: Klima-Kollekte/Johann Thaler
Hier sieht man die herkömmliche drei-steinige Kochstelle, wie sie zuvor genutzt wurde. Foto: Klima-Kollekte/Johann Thaler
Hier sieht man die herkömmliche drei-steinige Kochstelle, wie sie zuvor genutzt wurde. Foto: Klima-Kollekte/Johann Thaler

CO2-neutral: Versand mit DHL-GoGreen

Wir versenden alle DHL-Pakete mit „GoGreen“: Dabei werden die durch den Transport entstandenen CO2-Emissionen berechnet und global anerkannte Klimaschutzprojekte unterstützt. 2018 haben wir auf diese Weise 97,01 Tonnen CO2 ausgeglichen.

Aufforstungsprojekt bei ATPI auf den Philippinen

Mit einem Aufforstungsprojekt leisten wir seit 2013 bei unserem philippinischen Zuckerpartner Altertrade Philippines Inc. (ATPI, früher ATC) einen Beitrag zum Klimaschutz: Hier wurden bereits mehr als 40.000 Bäume gepflanzt (Stand 2018). Die Bäume, die bisher bei ATPI wachsen, schützen jedoch nicht nur das Klima: Sie verbessern die Böden der Zuckerbauern, liefern später Früchte, Holz und spenden Schatten. Als Basis für die Aufforstung hat die GEPA ihren CO2-Fußabdruck zweimal messen lassen. Denn als Unternehmen können wir die CO2-Emissionen nicht vermeiden, die durch Import, Dienstreisen oder Wege zur Arbeit entstehen.

Mehr über das Aufforstungsprojekt erfahren Sie hier.

Berdandino Ferrer, Umweltbeauftragter bei ATPI: „Es ist hier oft sehr, sehr heiß. Die Bäume werden uns Schatten und Kühle spenden, wenn wir unsere Pausen machen.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch
Berdandino Ferrer, Umweltbeauftragter bei ATPI: „Es ist hier oft sehr, sehr heiß. Die Bäume werden uns Schatten und Kühle spenden, wenn wir unsere Pausen machen.“ Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch

Bei uns in Wuppertal: Öko-Strom

Die GEPA arbeitet mit Öko-Strom und erzeugt ihn teils selbst: Wir beziehen seit 2008 etwa die Hälfte unseres jährlichen Strombedarfs sowie Wärme aus unserem eigenen Blockheizkraftwerk. Dieses erzeugt neben Wärme auch Öko-Strom, der dann ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Bei unserem Firmengebäude haben wir Wert auf energieeffizientes Bauen gelegt.

Bei uns in Wuppertal: Jobrad

Auch im GEPA-Firmenalltag ist uns Umweltschutz besonders wichtig: So haben alle GEPA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit ein Jobrad vergünstigt zu erwerben.

Bei uns in Wuppertal: Grünes Dach

Rund 1.950 Quadratmeter Dachfläche unserer Firmenzentrale in Wuppertal sind begrünt. Das trägt dazu bei, die Folgen des Klimawandels auch hier bei uns zu mildern. Zum Beispiel Starkregen: Pflanzen und Substrat halten das Wasser ein Stück weit zurück. Sie helfen außerdem dabei, dass das Gebäude bei Hitze nicht so schnell aufheizt.

An die Politik: Wir fordern wirksamen Klimaschutz!

„Klimasünder müssten zur Verantwortung gezogen werden.“ — Peter Schaumberger

Der Klimawandel droht viele Errungenschaften des Fairen Handels zunichte zu machen. Deshalb fordert die GEPA die Politik auf, kleinbäuerliche Produktion zu fördern, die laut Weltagrarbericht rund 70 Prozent zur Welternährung beiträgt. Darüber hinaus sollte öko-faire Beschaffung auf Lokal-, Landes-, Bundes- und EU-Ebene gesetzlich verankert werden. Weitere Maßnahmen sind staatliche Regulierungen wie Steuererleichterungen für Unternehmen, die fair und ökologisch wirtschaften, Sanktionen für Klimasünder sowie technische Unterstützung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, damit diese die Folgen des Klimawandels besser bewältigen können.

Das fordern GEPA-Handelspartner von Politiker/-innen

Was unsere weltweiten Handelspartner von der Politik fordern, sagen sie hier im Video. Dieses ist anlässlich unserer Veranstaltung „Climate First“ zum Thema Klimagerechtigkeit im letzten Jahr gedreht worden.

#FairTradeForFuture

Wir stellen uns hinter die Forderungen von #fridaysforfuture, nehmen an den globalen Klimastreiks teil und machen unter dem Motto #FairTradeForFuture auf das Thema Klimagerechtigkeit aufmerksam. Erfahren Sie mehr über unsere Haltung und was wir fordern unter

www.gepa.de/FairTradeForFuture

Stand 11/2019

WEITERE INFORMATIONEN

Klimagerechtigkeit - lesen Sie hier die
politischen Forderungen der GEPA an die Bundesregierung

Die GEPA verbindet Fair Trade und Klimaschutz -
wie? Das erfahren Sie hier.

Hier erfahren Sie, wie die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs)
und der Faire Handel konkret zusammenhängen

Alle fürs Klima

#FairTradeForFuture

Wir unterstützen die Ziele von #fridaysforfuture und fordern eine wirksame und zukunftsfähige Klimapolitik!

Foto: UnternehmensGrün, Jörg Farys

COP 25

Jetzt handeln für
mehr Klimaschutz!

Zur Klimakonferenz machen wir auf die Forderungen & Initiativen unserer Partner aufmerksam - zur Pressemitteilung.

 

 

Foto:

Klimaschutz

CO2-Fußabdruck

Die GEPA hat zum zweiten Mal ihren CO2-Fußabdruck messen lassen. Näheres dazu erfahren Sie hier.

Foto: GEPA - The Fair Trade Company/C. Nusch